Voll geladen: neue Speicher für die Energiewende – Leschs Kosmos [Ganze TV-Folge] | Harald Lesch

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Published 2021-05-05
In der Klimakrise ruht alle Hoffnung auf alternativen Energien. Doch auch wenn wir Windkraft und Photovoltaik ausbauen – ein Problem bleibt: Die Energiegewinnung schwankt. Ohne Speicher bleibt die Zukunft der regenerativen Energien ungewiss. Was können Energiespeicher leisten?

0:00 Intro
1:58 Voll geladen - neue Speicher für die Energiewende
3:04 Die Speicherung von Sonnen- und Windenergie
9:50 Die grüne Zukunft der Kohlekraftwerke?
15:25 Wasserstoff als Energieträger der Zukunft?
21:55 "Prosumer": Produzenten und Konsumenten grüner Energie
26:43 Übrigens ...

Übrigens, Thema synthetisches Kerosin: Bei den Herstellungskosten, die in der Sendung in Vergleich gesetzt wurden, sind nur Kosten berücksichtigt, die die Unternehmen bei der Herstellung aufbringen müssen – und die sich im Einkaufspreis für die Transportunternehmen niederschlagen. Damit sollte klar gemacht werden, warum sich synthetische Kraftstoffe bisher nicht durchsetzen konnten. Kosten, die nicht direkt von den Unternehmen getragen werden (müssen), z.B. die Kosten die durch die mit dem Abbau verbundene Umweltzerstörung entstehen, sind nicht berücksichtigt.
Da die Sendung bereits 2021 produziert wurde, sind die Zahlen ggf. nicht mehr ganz aktuell.

Falls Ihr dazu mehr erfahren wollt:
Das Wuppertal Institut hat kürzlich verschiedene Berichte zur möglichen Nutzung synthetischer Kraftstoffe veröffentlicht: wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/789
Darunter auch umfassende Ökobilanzen: wupperinst.org/fa/redaktion/downloads/projects/MEN…

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All Comments (21)
  • Übrigens, Thema synthetisches Kerosin: Bei den Herstellungskosten, die in der Sendung in Vergleich gesetzt wurden, sind nur Kosten berücksichtigt, die die Unternehmen bei der Herstellung aufbringen müssen – und die sich im Einkaufspreis für die Transportunternehmen niederschlagen. Damit sollte klar gemacht werden, warum sich synthetische Kraftstoffe bisher nicht durchsetzen konnten. Kosten, die nicht direkt von den Unternehmen getragen werden (müssen), z.B. die Kosten die durch die mit dem Abbau verbundene Umweltzerstörung entstehen, sind nicht berücksichtigt. Da die Sendung bereits 2021 produziert wurde, sind die Zahlen ggf. nicht mehr ganz aktuell. Falls Ihr dazu mehr erfahren wollt: Das Wuppertal Institut hat kürzlich verschiedene Berichte zur möglichen Nutzung synthetischer Kraftstoffe veröffentlicht: wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/789 Darunter auch umfassende Ökobilanzen: wupperinst.org/fa/redaktion/downloads/projects/MEN…
  • @TheGantus
    Der Anfang ist etwas unglücklich, ich denke viele der Nachbarn hätten gerne so ein modernes Haus mit 2 teuren eAutos davor, nur wer kann sich das leisten.
  • @iFIV3
    Und der Nachmittag ist gerettet!!!
  • @hansrichter5607
    Deshalb verstehe ich nicht wieso einem mit "Solar vom Dach" von Staatlicher Seite so viele Probleme bereitet werden!
  • Ich finde es bemerkenswert, was die Menschheit im Laufe meiner Lebenszeit bereits entwickelt hat. Durch mein "biblisches Alter" habe ich die Entwicklung der Computertechnik, LED-Technik und Fotovoltaik miterlebt. Mir war schon als junger Mensch intuitiv klar, dass wir sehr viel Energie für unsere Art zu leben benötigen. Ich fand immer, dass wir an dieser Stelle zuerst ansetzen müssten, am individuellen Bewusstsein. Ich versuche seitdem, meinen Energiekonsum zu reduzieren. Nicht, weil ich gerne spartanisch lebe, sondern weil mich der Gedanke fasziniert, das vieles auch mit weniger Energieverbrauch funktioniert. Beispiel: Ich fand es immer merkwürdig, warum man einen Kühlschrank im Winter betreibt. Man stellt in einem künstlich erwärmten Raum ein kleineren Raum der künstlich gekühlt wird. Warum baut man Häuser nicht wie früher, wo es immer eine kühle Speisekammer gab? Wenn dieser dann noch eine regelbare Lüftung nach draußen hat, kann man im Winter ganz auf den Kühlschrank verzichten. Ich habe mir zu diesem Zweck einen Erdkühlschrank gebaut, der teilweise bis in den Mai hinein funktioniert. Ich versorge mich teilweise mit Solarstrom, Regenwasser etc. und bin der festen Überzeugung, dass wir mit dezentraler Versorgung noch viel Luft nach oben haben. Ein wesentlicher Punkt bei der Energiewende scheint mir in dem Film angesprochen worden zu sein, das ist die Akzeptanz. Eine Strategie, um die Akzeptanz zu erhöhen, scheint zu sein, Horrorszenarien an die Wand zu malen. Sosehr ich für die Energiewende bin, so sehr bin ich davon überzeugt, dass die Erzeugung von Horror-Szenarien das Gegenteil von Akzeptanz bewirkt.
  • @themoonsea9893
    Jetzt fühle ich mich vollständig in meine Jugend zurückversetzt. 1990 sind wir mit der Schule in die Solar-Wasserstoff Anlage in Neunburg vorm Wald gefahren und dort kam fast der identische Vortrag wie hier. Als ich erwachsen wurde, war dann so ein energieautarkes Haus mein Traum. Durch die Immobilienpreise ist es auch einer geblieben...
  • @MrLuMax5
    Also ich bin jetzt wahrlich kein grüner Öko Hippie, aber bei den Technologien, die da vorgestellt wurden, wünsche selbst ich mir sehr, dass sie mit aller Kraft und politischer Unterstützung asap umgesetzt werden. Und, dass die Forschung hier so sehr gefördert und attraktiv gemacht wird, dass es sich lohnt, derartige Technologie in Deutschland (weiter) zu entwickeln.
  • @BarthiArgento
    Super Sendung! Habe trotz einiges an Vorwissen noch hier und da etwas gelernt! Nur eines fehlt: Das riesige Speicherpotenzial von Millionen E-Autos. Stichwort „Schwarmspeicher“. Ist noch Zukunftsmusik, aber dem Thema hätte man eine halbe Minute auf jeden Fall schenken können. Ich fahre seit 2015 Elektroauto und verfolge die Trends schon lange, aber was sich auf jeden Fall klar abzeichnet, ist, dass alle Experten immer wieder auf das große Speicherpotenzial von parkenden E-Autos hinweisen, was bislang leider kaum wahrgenommen und verstanden wird außerhalb der E-Auto-Szene. Ich wäre absolut bereit, 3,5, oder sogar 10% meines 28 kWh Akkus dem Netzbetreiber frei zur Verfügung zu stellen. Abnutzung ist kein Problem, das wurde schon oft diskutiert. Rechnet euch nur mal aus was für ein Potenzial hier vorliegt: - 40 Mio Elektroautos - Parken bekanntermaßen 95% der Zeit - durchschnittlicher Akku 50 kWh - Bereitschaft, 3% vom Akku zur Verfügung zu stellen. Intelligente Netze und Ladesysteme machen alles möglich - ein riesiges Potenzial mit bereits vorhandenen Autos! P.S. ich bin positiv überrascht von der Kommentarsektion, da bin ich in D etwas anderes gewöhnt.
  • @echtjetzt9086
    Danke für die so wichtigen Infos. Die Aufklärung verändert den Blick auf die Probleme der Energiewende entscheidend.
  • Meiner Meinung nach hätten wir erst aus der kohle austreten sollen und danach erst aus der atomkraft, sobald wie genügend speichersysteme oder kernfusion haben
  • @MatthiasDammes
    Es muss viel mehr Dokus geben, die von Gerd Heidenreich gesprochen werden. So eine super Erzählstimme. Der könnte auch das Telefonbuch vorlesen und ich würde gespannt lauschen. 😊
  • @mweskamppp
    Die alten Kohlekraftinfrastruktur zu nutzen in Verbindung mit Energiespeicherung in Form von Hitze, das ist mal eine interessante Idee, von der ich noch nicht gehört habe. Spannend. Das gegenwärtig beginnende Projekt von Windstrom zu Wasserstoff mit Anbindung an das bestehende Wasserstoffpipelinenetz im Ruhrgebiet ist auch interessant. Zur Zeit wird Erdgas oder Propan zur H2 Herstellung verwendet um dann in Stahlwerken, Chemieparks etc verwendet zu werden. Als Puffer werden Salzkavernen bei Gronau eingebunden. Mehr gespeicherte Energie als in allen Pumpspeicherkraftwerken Deutschlands übrigens. Das Gas kann bei Dunkelflaute rückverstromt werden. Ja, es kostet, ist aber immer noch günstiger, als Strom aus Atomkraftwerksneubauten. Dänemark wartet schon drauf Extrawindstrom verkaufen zu können. Nach einigen Studien steigt der Wasserstoffbedarf in den nächsten Jahrzehnten. Die Preise für grünen Wasserstoff sinken von 12ct pro kWh in 2030 auf ca 3ct pro kWh in 2050. Bunter Wasserstoff ist billiger (durch Strom aus dem Netz statt direkte Nutzung von Windenergie) bis 2050 wird aber praktisch kaum noch fossile Energie zur Stromerzeugung verwendet.
  • @jamilkhzam6654
    Schönes Video, man sollte immer sparsam mit den Energien umgehen, und auf alternative Möglichkeiten wechseln. Ohne, das der grüne Strom den Nutzern teuer zu Stande kommt.
  • @CUBETechie
    11:00 das einzige was mir einfällt wäre es die Asche aufbereiten und das Uran und Thorium abtrennen. Jährlich fallen weltweit etwa 10 000t Uran und 25 000t Thorium in der Asche an. Die Asche hat teilweise eine viel höhere Konzentration als so manche Uranmine.
  • @Roran27
    Grandioses Video! Der letzte Beitrag (24:50) hat mir besonders gefallen! Es wird viel zu selten betont, warum es wichtig ist, dass jetzt alles gleichzeitig passieren muss. Wir haben leider seit den 70'ern nicht genug getan und jede Methode bei der wir jetzt weiter nichts tun wird alles nur teurer machen.
  • @maxdata5630
    Der Bericht zeigt sehr schön, dass vieles noch in Erprobung ist, was aktuell vermeintlicht schön die Lösung sein soll.
  • @kowaletzki
    Es ist schade, dass es oft so dargestellt wird, dass die Energiewende im Bereich der Mobilität mit der Elektrifizierung von Automobilen getan sein. Auch in diesem Bereich bedarf es eine Wende, die dem Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr größere Priorität zuweist.
  • @rxphi5382
    "Die Nacht bringt es an den Tag..." Bester Einstieg👌👍
  • Dankeschön lieber Herr Lesch für Ihre wundervollen Beiträge 💛✨🙏✨💛